Welchen Metalldetektor kaufen?

| Welcher Metalldetektor?

Um als Anfänger den richtigen Metalldetektor zu finden, sollten Sie sich folgende Fragen zuerst beantworten:

  • Was möchte ich suchen (Militaria oder Schmuck)?
  • Wo will ich suchen (einfacher Boden, mineralisierter, verschrotteter Boden oder eher nicht)?
  • Wie viel möchte ich ausgeben?
  • Bin ich bereit, erst einmal längere Zeit zu „lernen“ oder will ich gleich „loslegen“?

 Metalldetektor Einsteiger

| Was möchte ich suchen?

Um den richtigen Metalldetektor zu finden, sollte man seine Einsatzzweck überlegen. Ganz klar: jemand der vorhat, in erster Linie römische Siedlungsstellen in gepflügtem Ackerland abzusuchen, benötigt einen Metalldetektor mit einem hervorragenden Diskriminator. Gleiches gilt sogar noch stärker für Münz- und Schmucksucher. Bei Militariasuchern, die ja auch Waffenreste finden möchten oder Gasmaskenbehälter, wird die Masse der Funde im Eisen-Bereich liegen. Hier kommt es eher darauf an, dass der Detektor möglichst tief anzeigt, da z.B. Schützengräben oder Stellungen verschüttet sind. Bei der Ackersuche nach „Relics“, also nach antiken Hinterlassenschaften, möchte man eher Eisen ausschließen und Buntmetalle finden. 

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| Wie tief suchen Metalldetektoren?

Die Suchleistung eines Metalldetektors hängt von verschiedenen Faktoren ab:

  • Größe des Objekts
  • Beschaffenheit des Bodens
  • Art und Größe der Sondenspule
  • Elektronik des Gerätes


Ist der Boden stark mineralisiert, kann die Suchleistung durchaus auf die Hälfte zurückgehen. Auch können mineralisierte Steine als Edelmetalle geortet werden. Suchtiefen werden deshalb immer nur im Medium Luft angegeben. Grundsätzlich gilt, dass die Suchtiefe von der Größe des Metallobjektes abhängig ist. Eine einzelne Münze kann bis in Tiefen von 40 bis 50 cm gefunden werden. Die maximalen Suchtiefen für große Objekte ist ca. 2 bis 2,5 Metern. Mit Tiefenortungssonden ist für große Metallobjekte eine Tiefe von 4 bis 5 Metern erreichbar.

  • Einfache Metalldetektoren sondeln zwischen 10 und 30 cm
  • Detektoren der Mittelklasse zwischen 30 und 150 cm
  • Hochwertige Metalldetektoren suchen in einer Tiefe von 150 bis 300 cm
  • Proefessionell Metalldetektoren können bis zu 1200 cm und darüber hinaus suchen

 

| Sind Sie Taucher?

Möchten Sie in nassen und feuchten Gebieten sondeln? Oder sind Sie Taucher? Dann lohnt sich ein Detektor, der für unterschiedliche Tiefen im Wasser einstellbar ist. Manche können bis zu einer Tiefe von 3 m, andere können eine Tiefe von 60 m und andere noch tiefer sondeln. Eventuell ist ein Hand-Metalldetektor mit PinPointer-Funktion die ideale Lösung. Nicht schwer und finden in jedem Urlaubskoffer Platz.

» METALLDETEKTOR TAUCHER

 

Metalldetektor bester

| Was sind Metalldetektoren überhaupt?

Metalldetektoren werden zur Ortung von verborgenen Metallteilen, Schmuck, Münzen, Nuggets, Relikte, Rohrleitungen, … unter Wasser oder an Land verwendet. Ein Metalldetektor wird auch Metallsonde, Tiefensonde, PinPointer, Metallsuchgerät, … genannt. Personen, die den Metalldetektor für die Suche nach metallischen Gegenständen verwenden, werden als Sondengänger bezeichnet. Die Suche an sich bezeichnet man als Sondeln. Hobby-Sondengänger sind Schatzsucher!

Mit Metallsuchgeräten werden metallische Gegenstände geortet. Die Einzelteile eines Detektors bestehen aus einer elektronischen Einheit und einer Suchsonde, bei der meistens eine metallische Spule verwendet wird. Die beiden Einheiten werden durch eine Leitung miteinander verbunden. Ein niederfrequentierter Wechselstrom fließt durch die Suchsonde und lässt dadurch ein elektromagnetisches Feld entstehen, welches ein optisches und akustisches Signal auslöst, wenn es durch einen metallischen Gegenstand (Fundobjekt) unterbrochen wird. Die Größe des magnetischen Feldes kann durch verschiedene Suchspulen beeinflusst werden. Es werden viele verschiedenen Spulen verwendet, z.B. ring- und tellerförmige Spulen, sowie langgestreckte und Doppel-D Spulen (DD-Spulen), welche keinen Kern besitzen.

Metallsuchgeräte werden in vielen verschiedenen Bereichen verwendet:

  • Personenkontrollen an Flughäfen oder anderen öffentlichen Einrichtungen (Aufspüren unerlaubte Metallobjekte)
  • Industrielle Bereiche (Lebensmittel, Überprüfung Medikamente Metallsplitter)
  • Elektriker (Ortung Lage von Rohren und Leitungen)
  • Schatzsucher (Suche nach antiken Münzen, Schmuck, Goldnuggets, Meteoriten usw.)
  • Militaria (Beseitigung von Munition, Blindgängern, usw.)
  • Maschinenschutz (Untersuchen von Baumstämmen nach Splittern)
  • Archäologie (Suche nach antiken Gegenständen und Relikte auf Grabungsplätzen. Frühe Epochen oder Auffindung ehemaliger Schlachtfelder. Metalldetektoren leisten wertvolle Dienste bei der Rettung von Bodendenkmälern und Umplanung von Großflächen)


» METALLDETEKTOREN

 

 

| Soll es ein digitaler oder analoger Metalldetektor sein?

Eine Überlegung ist auch, ob man lieber einen digitalen oder analogen Metalldetektor anschaffen möchte. Digitale Detektoren können präzise messen und haben meistens ein LC-Display. Sie haben eine große und umfangreiche Ausstattung, die jedoch recht viel wiegt. Aus diesem Grund sind digitale Metalldetektoren in der Regel viel schwerer als analoge Detektoren. Ein Nachteil ist auch der hohe Stromverbrauch der digitalen Detektoren.

 

 

| Wie funktionieren Metalldetektoren?

Metalldetektoren besitzen meistens eines der folgenden zwei Messverfahren: die einen nutzen die Wechselstromerregung und die anderen funktionieren über die Puls-Induktionstechnik

Was ist ein VLF Metalldetektor?

VFL = Very Low Frequency. Die meist verwendeten Metalldetektoren sind VFL Modelle, die kontinuierlich Energie mit einer einzigen starken Frequenz im Bereich zwischen 3 kHz und 30 kHz übertragen.

Vorteile von VLF-Detektoren  |  Die meisten Böden sind nur leichte bis mäßige mineralisiert. In diesen Umgebungen bietet die einzelne, fokussierte Frequenz eines VLF größere Tiefenfähigkeiten, verbesserte Objekt-ID und bessere Diskriminierung. VLF-Detektoren sind auch sehr energieeffizient und weniger anfällig für externe Störungen. Kurz gesagt, es ist die am besten geeignete Technologie, um die größte Bandbreite von Objekten zu erfassen.

Wissenswertes über VLF-Detektoren  |  VLF-Metalldetektoren werden üblicherweise auch als Einzelfrequenz- oder kontinuierliche Wellen-Detektoren bezeichnet. Salzwasserumgebungen und stark mineralisierte Böden können einen Verlust in der Erkennungstiefe und in der Objekt -ID-Genauigkeit verursachen. Hierbei werden gerne Puls-Induktions-Detektoren (PI) oft bevorzugt. Detektoren mit niedriger Frequenz neigen dazu, empfindlicher zu sein. Ideal für höherleitende Metalle wie Silber, Kupfer oder Messing. Höhere Frequenzen sind im Allgemeinen empfindlicher für Metalle, mit niedrigerer Leitfähigkeit, wie Gold, Platin und Blei.

VLF Tipp: „Ground Balance Feature“  |  Die Bodenmineralisierung ändert sich häufig im Feld und dies kann zu einer instabilen Detektorleistung führen. Höherwertige Detektormodelle mit Ground-Balance-Funktionen ermöglichen es dem Benutzer, den Bodenabgleich des Detektors anzupassen, wenn sich diese Bedingungen ändern. Der Bodenausgleich eines Detektors kalibriert ihn an die Bodenbedingungen, was zu einer tieferen Zielerfassung, genaueren Zielinformationen und einem stabilen Detektorbetrieb führt.

Was ist ein PI Detektor?

Bei der PI - Detektor handelt sich um ( Puls - Induktionstechnik ). Hier werden kurze und besonders starke Magnetimpulse von der Suchspule ausgesendet, welche in leitfähigen Metallobjekt Wirbelströme erzeugen. Diese Wirbelströme bleiben auch noch nach dem Abschalten des Magnetimpulses für einige Mikrosekunden in den Metallobjekten erhalten. Während dieser verzögerten Zeit wird nun von der Empfangsspule arbeitetenden Suchspule detektiert.

Vorteile von PI Detektoren  |  Impulsdetektoren bieten die beste Leistung bei mineralisiertem Boden und in Salzwasserumgebungen aufgrund ihrer Fähigkeit, Mineralien zu ignorieren.

Eisen-Check-Technik  |  Um festzustellen, ob das Suchobjekt eisenhaltig ist, verwenden einige Anwender eine umgekehrte Diskriminierungstechnik, um zu überprüfen. Mit jedem Garrett-Pulsdetektor erhöhen Sie einfach die Diskrimination auf Maximum. Wenn das Ziel immer noch ein substantielles Signal erzeugt, besteht eine gute Chance, dass es Eisen ist. Der Garrett ATX bietet zusätzlich eine echte Iron-Check-Funktion, die für viele Eisengegenstände einen Tiefton-Sound (Iron Audio) erzeugt (DD-Suchspule erforderlich).

 

| Welche Ausrüstung brauche ich?

Für einen erfolgreichen Strat in das Hobby des Schatzsuchers empfehlen wir einen Metalldetektor, einen Pinpointer und ein Grabungswerkzeug. Auch Kopfhörer sind bei sensiblen und verschiedenen Tönen sinnvoll. So stört man nicht die Umgebung und kann sich auch besser auf die Suche konzentrieren. Eine Fundtasche kann auch sehr praktisch sein. Darüber hinaus sollte der Sondengänger ein wenig Hartnäckigkeit mitbringen!

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FAZIT

Die Frage "Welcher Detektor ist der Richtige für mich?" ist vielfältig ... 

 

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