11 Verhaltensregeln für Sondengänger & Schatzsucher!

| 11 Verhaltensregeln für Sondengänger und Schatzsucher!

Damit Sie als Sondengänger auch weiterhin willkommen sind. Wenn alle sich an diesen Ehrenkodex halten, dann sind alle Schatzsucher gern gesehen!

  1. Höflichkeit
  2. Genehmigung
  3. Dein Abfall
  4. Löcher verschließen
  5. Melden von Funden
  6. keine Falschangaben
  7. Grabtechnik
  8. keine Beschädigungen
  9. keine Belästigung
  10. frisch gesäte Felder meiden
  11. Munitionsfunde melden

Wie bei jeder Leidenschaft und jedem Hobby gibt es Regeln und ethisch korrektes Verhalten auch beim Sondeln. Um ein allgemein gutes Beisammensein zu gewährleisten und wenig negativ in der Gesellschaft aufzufallen, möchten wir Ihnen empfehlen sich an folgende Regeln zu halten ...

zu 1. Höflichkeit

Seien Sie höflich und freundlich zu Passanten und nett zu interessierten Kindern. Es kommen bestimmt früher oder später die Frage: "Was machen Sie da?". In den meisten Fällen interessieren sich Fußgänger für Sie und möchten wissen wie Ihre Fundausbeute aussieht und bestimmt möchten sie mehr über das Sondeln erfahren. Erkläre Ihnen den Sachverhalt und was Sie suchen. Eine Genehmigung des Grundstückeigentümers, der Gemeinde oder vom zustängigen Landesdenkmalamt kommt Ihnen hier natürlich zu Gute. Erfahrene Schatzsucher lassen sich davon nicht aus der Ruhe bringen.

zu 2. Genehmigung

Besorgen Sie sich immer durch die NFG, Amt für Denkmalpflege oder sonstige zuständige Behörde eine Genehmigung bevor Sie Ihre Suche beginnen, sonst kann es zu Problemen mit dem Gesetz kommen. Bodendenkmäler sind geschütze Bereiche, die für Sondengänger und Schatzsucher Sperrgebiet bedeuten. Selbst wenn Sie den Fund melden, muss der Fund für den Archäologen auswertbar bleiben. Also Fund und Befund gehören zusammen. Für Laien ist dies of unübersichtlich. Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Sie den Metalldetektor in einem Gebiet verwenden können, erkundigen Sie sich bei den jeweiligen Behörden.

zu 3. Dein Abfall

Gefundene Schrottgegenstände und Müll sollten Sie mitnehmen und fachgerecht entsorgen. Auf keinen Fall sollte der Schrott wieder vergraben werden. Damit Sie es sich nicht mit weiteren Schatzsuchern und bestimmt nicht mit dem Grundstückseigentümer verscherzen. Seien Sie umweltbewusst und ein gutes Vorbild für andere Sondengänger & Schatzsucher.

zu 4. Löcher verschließen

Verschließen Sie immer ihre Löcher nach dem Graben, einerseits um die Schönheit der Umgebung zu bewahren, andererseits um gefährliche Stolperfallen zu minimieren. Dies ist sehr wichtig Grundregel für Schatzsucher. Nicht nur der Bauer trägt negative Folgen von nicht verschlossenen Löchern. Auch Tiere können in den Löchern stolpern und sich verletzen. Der Landwirt könnte Ihnen sonst auch ziemlich schnell die Sucherlaubnis wieder entziehen. 

zu 5. Melden von Funden

Melden Sie archäologisch interessante Funde umgehend. Seien Sie sich bewusst, dass Sie durch jeden Eingriff in das deutsche Bodenarchiv ein Puzzlestück unserer gemeinsamen Geschichte entnehmen. Archäologisch wertvolle Funde gilt es zu dokumentieren, zu erforschen und für die Allgemeinheit zu erhalten. Es ist wichtig ein gutes Verhältnis zum zuständigen Amt für Denkmalpflege aufzubauen. Verkaufen Sie keine Fundstücke, spenden Sie die Funde lieber einem Museum und somit der geschichtlich interessierten Allgemeinheit! » Wie melde ich meine Bodenfunde dem Amt für Denkmalpflege?

zu 6. Keine Falschangaben

Machen Sie bitte keine falschen Fundangaben über Ihre Bodenfunde! Wenn Sie den Verdacht haben auf ein interessantes Objekt für den Archäologen gestoßen zu sein, dann nehmen sie sich kurz die Zeit und messen die Position und Daten für das Amt für Denkmalpflege ein. » Wie melde ich meine Bodenfunde korrekt? Sie sollten hier nicht tricksen, bleiben Sie ehrlich, denn für einen erfahrenen Archäologen ist die Fundbestimmung sehr leicht. Sie könnten die gute Beziehung zum Amt für Denkmalpflege verlieren.

zu 7. Grabtechnik

Nutzen Sie die richtige Grabtechnik. Seien Sie vernünftig und lassen Sie beim Graben nach Zielobjekten Vorsicht walten, vor allem in Gebieten, in denen Sie die Bodenbedingungen nicht kennen.

zu 8. Keine Beschädigung

Beschädigen Sie kein fremdes Eigentum. Besitztümer jeglicher Art, wie Zäune, Schilder und Gebäude sollten nicht beschädigt werden. Betreten Sie auch niemlas ohne Erlaubnis privates Gelände.

zu 9. Keine Belästigung

Belästigen Sie keine anderen Menschen. Ganz klare Sache, denn Sie möchten ja ebenfalls nicht gestört werden.

zu 10. Frisch gesäte Felder meiden

Meiden Sie mit ihrem Metalldetektor auf jeden Fall gesäte Felder und Anpflanzungen. Frisch umgepflügte Felder sind perfekt für die Suche. Sprechen Sie den Landwirt / Grundstückseigentümer an, ob Sie auf seinem Feld suchen dürfen. In der Regel bekommen Sie die Erlaubnis das Land zu betreten. Und mit ein bisschen Freundlichkeit erzählen viele Landwirte auch interessante Details zu ihren Feldern.

zu 11. Munitionsfunde melden

Melden Sie Munitionsfunde der Polizei oder dem Kampfmittelräumdienst. Graben Sie auf keinen Fall Munition aus und lassen diese an der Oberfläche zurück. Spielende Kinder oder Passanten könnten zu Schaden kommen! Vermeiden Sie jegliche Stöße und Erschütterungen an Munition und Blindgängern. Bringen Sie sich nicht in Gefahr, markieren Sie die Stelle, halten Sie Abstand zum markierten Fundort und machen Sie unverzüglich Meldung bei der Polizei.

 

Beachten Sie bei der Suche mit Ihrem Metalldetektor diese Sicherheitsvorkehrungen ...

  • Vermeiden Sie Gebiete, in denen Pipelines oder elektrische Leitungen vergraben sein könnten. Beschädigen Sie keine Pipeline, insbesondere, wenn diese entzündliches Gas oder entzündliche Flüssigkeiten beinhalten könnte.
  • Das Suchen in Nationalparks / Denkmälern / eingetragene Bodendenkmäler usw. ist auf keinen Fall erlaubt.
  • Detektoren mit tiefer Reichweite können verdeckte Rohre, Leiter und andere potenziell gefährliche Materialien erfassen. Werden diese lokalisiert, so sind die entsprechenden Behörden zu informieren.
  • Suchen Sie nicht in militärischen Bereichen, in denen Bomben oder andere explosive Gegenstände vergraben sein könnten.

 

 

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